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Rund um´s Gebäude

Frost und eingefrohrene Rohre ? Wie man sich schützen kann:

Mal mild, dann plötzlich kalt, auch in Deutschland sind nachts bis minus 20 Grad möglich. Da frieren Wasserrohre in Haus und Wohnung und auf dem Grundstück schnell ein und können sogar platzen. Jeder Mieter und Hausbesitzer sollte hier besondere Vorsorge treffen, damit dies nicht passiert. Dazu einigeTips:

Nichtbewohnte Räume müssen von den Hausbesitzern beheizt werden. Wer in den Urlaub fährt, sollte auf jeden Fall bei Abwesenheit seine Wohnräume ausreichend beheizen. Hierbei reicht es nicht aus die Thermostate aus Spargründen lediglich auf das Eiskristall-Symbol einzustellen. Dadurch wird zwar der Heizkörper selbst geschützt, nicht jedoch die Zuleitungen vor dem Zufrieren. Also die Thermostate etwas höher stellen, z.B. auf 1.

Der Balanceakt zwischen Kostensparen und sinnvollem Heizen:

Die Kunst besteht darin auch bei zweistelligen Minusgraden die Heizkosten im Griff zu haben. Der jeweilige Wärmebedarf ist abhängig von: 1. Dem Alter Ihres Hauses, 2. Der Dämmungsstärke, und 3. Der Lage Ihrer Rohre. Gut gedämmte Häuser müssen natürlich auch im Winter gut belüftet werden, damit sich kein Schimmel etc. bilden kann. Dabei empfehlen Experten nicht die Fenster dauerhaft zu kippen, sondern mehrmals täglich für ca. fünf Minuten voll zu öffnen und durchzulüften. Sobald ein Feuchtigkeitsbeschlag an den Außenfenstern verschwunden ist, können diese wieder geschlossen werden. Das Lüften im Winter ist effektiv, weil die kalte, trockene Luft sehr schnell die verbrauchte Feuchtwarmluft aus den Räumen vertreibt.

Die Wohnung generell nicht überheizen, 18 - 22 Grad sind meist ausreichend. Im Schlafzimmer sollte es nicht über 15-18 Grad hinausgehen für einen gesunden Schlaf. Die Heizkörper nicht mit Möbeln zustellen oder lange dicke Gardinen davor hängen lassen, da diese Wärmestaus verursachen, die meiste Heizwärme kann sich so nicht im Raum ausbreiten und wird zu Kostentreibern. Stilvolle Deckenventilatoren verbreiten nicht nur im Sommer angenehme Kühlung, sondern helfen auch im Winter Wärme gleichmäßiger zu verteilen. Regelmäßiges Beheizen der Räume ist sparsamer, als erst abends die Heizung neu aufzudrehen. Dabei die einzelnen Raumtüren schließen. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) empfiehlt auch offen stehende Kellerfenster zu schließen. Alle Wasseranschlüsse am Haus, im Garten, auf Baustellen sollte man entleeren, abriegeln und mit Isoliermaterial abdämmen.Bei Schäden an Ihren Zählern und Hausanschlüssen muß sofort Ihr Wasserversorger informiert werden.

Und wenn dann doch ein Schaden am Haus oder Einrichtung eintritt, dann ersetzt die Haus­rat­ver­si­che­rung die Schäden an Ihrer mobilen Einrichtung, also Möbel, Schränke, Gardinen etc. Die Wohngebäudeversicherung hingegen ersetzt die Schäden am Haus, an den Festeinrichungen, wie Heizungs-, Sanitäranlagen, fest eingebaute Einbauküchen, an den Wasserrohren und Folgen - Vorsicht: Auch Zu- und Ableitungsrohre auf Ihrem Grundstück sollten mitversichert sein, schon aus Umwelthaftungsgründen. Schäden unverzüglich melden an den Versicherer, am besten schriftlich.

Gerne helfen wir Ihnen als Unabhängige FinanzDienste, Ver­sicherungs­makler in Freiburg, HOTLINE: 0761/382011 dabei per Onlineberatung - bereits vor einem Schaden - den für Sie persönlich optimalen und günstigen Tarif zu finden und direkt online abzuschließen.



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